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Selbst einkochen – Gesünder essen!

13 August 2008 No Comment


In unseren modernen Zeiten, da sich in jedem Supermark eine nahezu unüberschaubare Menge an Marmeladen, Obst- und Gemüdekonserven bietet, fällt der Griff zum Fertigprodukt natürlich leicht. Und oftmals werden Mitmenschen, die stolz ihre selbst eingelegten und gekochten Obstkonserven und ähnliches präsentieren, mitleidig belächelt. Solch ein Aufwand! Die Mühe, die Zeit und das Risiko, dass es vielleicht doch nicht gelingt! Wozu gibt es denn schließlich alles zu kaufen?

Dennoch zeigen sich auf den zweiten Blick zahlreiche Vorteile. Betrachtet man z.B. die Preisgestaltung bei handelsüblichen Marmeladen, wird schnell klar dass ein selbstgekochtes Glas aus Früchten der Saison und Gelierzucker erheblich günstiger zu haben ist. Behältnisse sammeln sich im Laufe der Zeit schnell an, wenn man alte Gurken- oder eben Marmeladengläser aufhebt. Und leere Wein- und sogar Ketchupflaschen eignen sich hervorragend zur Saftkonservierung, die passenden Mostkappen findet man preiswert in Haushaltswarengeschäften. Vielleicht steht ja noch Omas Einweckapparat oder Dampfentsafter im Keller, anderenfalls findet man vielleicht ein Schnäppchen auf dem Flohmarkt oder im Internet. Notfalls gibt es auch sichere Einkochmethoden für Herd und Kochtopf.

Das wichtigste Argument allerdings ist wohl der gesundheitliche Aspekt. Schaut man auf die Zutatenlisten der Produkte aus dem Einzel- und Großhandel, muss man sich maches Mal ernsthaft fragen, ob man so etwas auch wirklich essen möchte. Da wimmelt es nur so von Farb-, Stabilisierungs- und Konservierungsstoffen, von denen doch eigentlich niemand weiß, was sie tatsächlich im Körper bewirken(auch wenn sie stets als unbedenklich deklariert werden). Wie viele Menschen und gerade auch Kinder leiden unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien, deren Auslöser bei Verwendung von Industrieprodukten kaum zu umgehen sind.

Internettipp: Schokoladeneis Rezepte

Eine gesunde Ernährung ist heute wichtiger denn je. Unser Körper ist tagtäglich schon so vielen schädigenden Einflüssen ausgesetzt, da sollte man die im Essen doch weitgehend ausschließen.
Selbst Eingekochtes bietet dazu etliche Möglichkeiten, und auch wenn man etwas Zeit aufbringen muss, macht es nebenher noch großen Spass, gesundes Essen selbst herzustellen. Dabei weiß man dann ganz genau, was drin ist, und beim Biß ins Frühstücksbrötchen mit eigener Marmelade hat man neben dem Genuß auch noch das gute Gefühl, etwas gesünder zu essen.

Die schon vielfach erwähnte Marmelade ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit, selber einzukochen. Es gibt Einmachrezepte für nahezu alles, was Wald, Garten oder Wochenmarkt hergeben – sogar für Fleisch!
Zu beachten ist, dass man Obst und Gemüse der Saison verwendet. Wer im Winter Himbeergelee einkocht, wird schwerlich sparen. Alles sollte unbedingt frisch sein, angeschlagene oder geplatzte Früchte erhöhen die Verderblichkeit. Sauberkeit ist natürlich oberstes Gebot und gilt für Einmachgut, Behältnisse, Geräte und Hände. Eine gut geplante Vorbereitung ist unerlässlich, denn bereits geputzte und zerkleinerte Waren leiden, wenn sie noch längere Zeit liegen, während man die Gläser und Deckel ausspült. Bei Zugaben wie Gelierzucker, Pektin, Zitronen- oder Weinsteinsäure (aus der Apotheke) gilt es, die Mengenangaben im Rezept genau zu befolgen, ebenso wie die Temperaturen und Einkochzeiten.
Der eigentliche Konservierungsprozess geschieht durch Kochen, Verwendung von Dampf oder Sterilisation. Daher ist beim Verschließen Eile geboten, um Keimen keine Chance zu lassen. Bewährt haben sich hierbei das Twist-off-System, Gummikappen für Saftflaschen oder die etwas altmodischen, aber effektiven Gummiringe mit passenden Gläsern.
Jede Hausfrau wird angesichts ihrer so geschaffenen Vorräte stolz über jeden Zweifel erhaben sein in der Gewissheit, die Familie auf diesem Weg lecker, gesund und frei von unerwünschten Zusatzstoffen zu versorgen.

Empfehlungen: Tischdecke

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