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Filesharing im Usenet: Wirklich alles Gold was glänzt?

13 August 2008 One Comment


Das Filesharing ist eines der Hobbys unter den Deutschen, welches seit Beginn des Internetzeitalters und hohen Verfügbarkeit von Breitband Internetanschlüssen immer populärer wird. Ende 2007 besaßen in Deutschland rund 20 Millionen Haushalte einen DSL-Anschluss, wodurch ein Highspeed Download ermöglicht wird. Dank der DSL-Technik lassen sich auch größere Dateien in wenigen Minuten auf den heimischen Rechner herunterladen, vorausgesetzt die Quelle auf der sich die Datei befindet besitzt eine entsprechende Bandbreite.

Hohe Geschwindigkeit und sichere Downloads im Usenet

Eine Quelle, welche definitiv über hohe Geschwindigkeiten verfügt, ist das Usenet. Bereits viele Jahre vor dem Internet wurde das Usenet vom amerikanischen Militär genutzt. Ähnlich wie im Internet, werden auch im Usenet Probleme diskutierte, Neuigkeiten ausgetauscht oder eben Dateien zum Download angeboten. Mit entsprechendem Internetanschluss sind Downloads mit einer Geschwindigkeit von 25 MBit/s. theoretisch möglich. Im Vergleich zu langsamen und unsicheren Filesharing Tools wie Emule oder Bittorrent, überzeugt das Usenet in diesem Bereich eindeutig.

Den Trend vom unsicheren Filesharing, hin zum sicheren und schnellen Download via Usenet haben viele Firmen erkannt und bieten entsprechend Volumenabhängige Downloadpaket für das Usenet an. Die drei größten und bekanntesten Anbieter auf diesem Gebiet sind die Provider Firstload, Usenext und Alphaload. Alle Anbieter ermöglichen Ihnen kostenlose Testzugänge zum Usenet, damit Sie sich mit dieser neuen Art von Downloads vertraut machen können. Mit rund 150GB gratis Downloads der Anbieter Usenext und Firstload können Sie sich sicherlich Ihr eigenes Bild vom Usenet verschaffen. Anders als beim Filesharing via Emule & Co, können fremde Personen nicht problemlos auf Ihre IP-Adresse zugreifen, auch geben die Usenet Provider an, diese Daten nicht zu speichern – ein weiterer Pluspunkt.

Achten Sie auf das Kleingedruckte

Leider genießen die o.g. Usenet Anbieter nicht bei allen Personen einen guten Ruf. Abzocke und Verarsche sind die häufigsten Wörter, welche mit Usenext & Co. in Verbindung gebracht werden. Berichtigt? Wie im Leben außerhalb des Internets, z.B. bei Kauf- oder Mietverträgen, sollte auch hier auf das Kleingedruckte geachtet werden. Gefällt Ihnen das Usenet während der kostenlosen Probezeit nicht, so ist es zwingend erforderlich, dem Anbieter eine Kündigung (z.B. per Email) zukommen zu lassen. Andernfalls gehen die Anbieter davon aus, dass Sie das Angebot weiterhin nutzen möchten und wandeln Ihren Account in ein kostenpflichtiges Abonnement um.

Ankreiden muss man den Usenet Provider in vielen Fällen leider die Art der Werbung. Dem User erscheint es in vielen Fällen als vollkommen legal, einen Kinofilm oder MP3 Download durchzuführen. In der Tat lassen sich diese Inhalt problemlos im Usenet finden und herunterladen, dieses ist aber ebenso illegal wie der Download aus den Netzwerken von Emule oder Edonkey.

One Comment »

  • Usenext said:

    Schöner Artikel, man sollte wohl bei jedem Service im Internet immer das Kleingedruckte lesen, dann gibts meist auch kein böses Erwachen

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